DIE BIMA GRÜNDERSTORY | PART II – 300 KINDER, 40 FAMILIEN UND DIE EHRLICHSTEN TESTER, DIE MAN SICH WÜNSCHEN KANN
Bevor BiMA ein fertiges Produkt war, war es vor allem eine Frage. Eine Frage, die an einem ganz normalen Abend entstand – mit einer Dreijährigen, die einfach nicht ins Bett wollte.
Die Nichte von Larissas bester Freundin war abends voller Energie. Einschlafen bedeutete jeden Tag dasselbe: noch eine Geschichte, noch ein Lied, noch ein Glas Wasser. Und irgendwann, aus Erschöpfung, doch wieder ein Bildschirm – obwohl eigentlich alle wussten, dass genau das nicht die Lösung sein konnte.
In diesem Moment entstand die eigentliche Idee hinter BiMA:
Es muss doch einen anderen Weg geben, Kinder abends runterzufahren. Ohne Bildschirm. Ohne Reizüberflutung. Ohne tägliche Diskussion.
Also haben wir angefangen, es einfach auszuprobieren. Nicht theoretisch, sondern im echten Alltag. Direkt bei ihr. Schritt für Schritt. Immer mit der Frage: Was hilft wirklich? Was beruhigt? Und was schafft ein Abendritual, das sich für Kinder und Eltern gut anfühlt?
Was damals im kleinen Kreis begann, nutzen heute hunderte Familien.
Warum wir mit über 300 Kindern getestet haben
Sehr schnell wurde uns klar, dass eine gute Idee allein nicht reicht. Wenn BiMA wirklich funktionieren soll, dann muss es im Alltag von Familien bestehen – nicht nur im Konzept. Deshalb sind wir in Kitas und Kindergärten gegangen und haben mit über 300 Kindern getestet. Zusätzlich haben wir mit mehr als 40 Familien zuhause gesprochen, beobachtet und weiterentwickelt. Immer wieder. Schritt für Schritt.

Kinder sind dabei die ehrlichsten Feedbackgeber, die man sich vorstellen kann. Sie erklären nichts. Sie bewerten nicht höflich. Sie reagieren direkt. Wenn etwas nicht funktioniert, wird es ignoriert. Wenn etwas zu kompliziert ist, wird es abgelehnt. Und wenn etwas wirklich funktioniert, merkt man es sofort. Diese Unmittelbarkeit hat unsere Entwicklung geprägt wie nichts anderes.
Wir haben gesehen, wie wichtig es ist, dass Kinder selbst aktiv werden können. Dass sie die BiMA-Rakete eigenständig in den Projektor einsetzen. Dass sie entscheiden dürfen, welche Welt heute beginnt. Und dass sie verstehen: Das hier ist kein passives Konsumieren – sondern etwas, das sie selbst steuern.
Gleichzeitig haben wir gelernt, wie entscheidend einfache Abläufe sind. Keine komplizierten Erklärungen, keine technischen Hürden. Ein klarer Handgriff, ein wiederkehrendes Ritual, ein Moment, der sich jeden Abend vertraut anfühlt.
Was uns Familien wirklich beigebracht haben
In den Gesprächen mit Eltern wurde etwas deutlich, das uns bis heute begleitet und unsere Arbeit nachhaltig verändert hat.
- Kinder erinnern sich nicht an Apps.
- Nicht an einzelne Serienfolgen.
- Nicht an Inhalte, die einfach nur konsumiert werden.
Was wirklich bleibt, sind die Momente, die sich anders anfühlen – weil sie nicht austauschbar sind. Der feste Ablauf am Abend, der Orientierung gibt. Die gemeinsame Auswahl einer BiMA-Welt. Das ruhige Gespräch im Halbdunkel, das oft ganz von selbst entsteht. Und dieses Gefühl von Nähe, kurz bevor das Licht ausgeht.

Viele Eltern haben uns erzählt, dass diese Momente durch BiMA wieder mehr Raum bekommen haben. Nicht perfekt jeden Abend, nicht ohne Herausforderungen, aber bewusster und ruhiger als vorher. Und genau das war von Anfang an unser Ziel: ein einfaches, kindgerechtes Abendritual zu schaffen, das ohne Bildschirm auskommt und trotzdem eine kleine Welt öffnet.
Von einer Idee zu hunderten Familien
Die Dreijährige, mit der alles begonnen hat, ist heute ein Stück älter. Das Einschlafen ist kein täglicher Kampf mehr, sondern ein vertrautes Ritual geworden – etwas, das sich sicher anfühlt und wiederkehrt.
Für uns ist das mehr als eine schöne Geschichte. Es ist der Ursprung von BiMA.
Über 300 Kinder und mehr als 40 Familien haben dazu beigetragen, dass aus einer Idee ein Produkt geworden ist, das heute in hunderten Kinderzimmern genutzt wird. Und was wir aus dieser Zeit mitgenommen haben, lässt sich auf einen einfachen Gedanken reduzieren:
Kinder brauchen keine immer neuen Inhalte. Sie brauchen Momente, die ihnen gehören.
Unsere BiMA Raketen – entstanden aus echten Familienmomenten
Du möchtest wissen, wie aus dieser Idee unsere BiMA Raketen entstanden sind, dann lies den ersten Teil unserer Gründerstory: DIE BIMA GRÜNDERSTORY | PART I – WIE UNSERE RAKETEN ENTSTANDEN. Oder entdecke deine ganz eigenen BiMA-Momente in unserem BiMAversum.
Entwickelt mit über 300 Kindern getestet und gemeinsam mit mehr als 40 Familien weitergedacht, sind sie heute Teil eines einfachen Abendrituals, das ohne Bildschirm auskommt und Kindern dennoch eine eigene kleine Welt öffnet.
Vielleicht wird genau daraus auch bei euch ein Moment, der bleibt.
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